Medienwirtschaft an der Technischen Universität Ilmenau

TU Ilmenau

Eine betriebswirtschaftlichen Ausbildung mit medienspezifischen Zusatzqualifikation und der Verknüpfung von Ökonomie, Recht, Medientechnik und Kommunikationswissenschaften.

Diplomarbeit am Fachgebiet Wirtschaftstheorie

"Behavorial Targeting, Social Networks und die effiziente Allokation von digitalen Mediengütern"

Das Web 2.0 und Social Networks machen das Internet nicht nur für die Werbewirtschaft sondern auch für die Medienindustrie interessant. Social Networks im Internet sind Gruppen von Nutzern, die virtuell Kontakte knüpfen oder Erfahrungen austauschen. StudiVZ, Facebook und Lokalisten.de sind für die Nutzer kostenlose Internetplattformen zur Bildung von sozialen Netzwerken. Vor allem Studierende und junge Berufstätige hinterlegen auf öffentlichen Portalseiten persönliche Profile, erstellen virtuelle Foto-Alben oder knüpfen Online-Kontakte. Die Betreiber solcher Webseiten besitzen eine riesige Menge an Informationen, die sich jedem Nutzer individuell zuordnen lassen. Es wird somit möglich, die individuellen Präferenzen der Internetnutzer aufzudecken und entsprechende Angebote zu machen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage welchen Einfluss Behavioral Targeting in Social Networks auf eine effiziente Allokation von digitalen Mediengütern im Internet hat.



Hochschulbiliographie

Hauptstudium Medienwirtschaft

Studienschwerpunkte

Fachgebiet: Marketing

Medienmarketing

Das Ziel der Vorlesung Medienmarketing ist es, die in den Grundlagen des Marketing erworbenen Kenntnisse auf den Medienbereich zu übertragen und entsprechend zu vertiefen. Der Verlauf der Vorlesung orientiert sich dabei am Aufbau der Marketing-Konzeption.
Nach einer Abgrenzung der Medienunternehmung als Objektbereich des Medienmarketing wird die Anwendung der gebräuchlichsten Marketingtechniken am Beispiel des werbefinanzierten Rundfunks diskutiert.
In einem weiteren Teil der Vorlesung wird untersucht, inwieweit die Aussagen zum werbefinanzierten Rundfunk auch auf andere Medien übertragen werden können. Besonders betrifft das den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Printmedien. Ausgehend von den institutionellen Besonderheiten dieser Bereiche werden spezifische Marketingtechniken vorgestellt.
Den Abschluss der Vorlesung bildet eine Einführung in das Online-Marketing und dessen Implementierung im Unternehmen.

Quelle: http://www.tu-ilmenau.de/fakww/Marketing-II-Medien.800.0.html 13.04.2007

Angewandte Marketing-Forschung

Die Lehrveranstaltung stellt dar, auf welche Weise man im Marketing Informationen gewinnt und auswertet. Die Teilnehmer lernen, Martforschungsstudien zu planen und durchzuführen. Dazu gehören schwerpunktmäßig das Design der Erhebung, die Gestaltung von Fragebögen sowie die qualitative und quantitative Datenauswertung. Einen Schwerpunkt bilden dabei multivariate Analyseverfahren.

Die Veranstaltung ist stark anwendungsorientiert, d.h. es geht nicht primär um die detaillierten mathematischen Hintergründe einzelner Verfahren der Datenauswertung. Vielmehr sollen die Teilnehmer sie inhaltlich verstehen und in der Marketing-Praxis richtig anwenden können. Dazu gehört auch, Marktforschungsergebnisse anschaulich darzustellen, sodass sie einen Auftraggeber in der Praxis überzeugen. Hierzu dient primär die zugehörige Übung, in welcher der Umgang mit dem Statistikprogramm SPSS vermittelt wird.

Quelle: http://www.tu-ilmenau.de/fakww/Marketing-III-Angew.798.0.html 13.04.2007

Management von Kundenbeziehungen

Die Lehrveranstaltung widmet sich dem Management von Kundenbeziehungen. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten 3 Rs des Kundenbeziehungsmanagements: Recruitment, Retention und Recovery. Es wird dargestellt, wie ein Unternehmen Kunden akquirieren, binden sowie zurückgewinnen kann. Dem Marketing-Mix (Produkt-, Kommunikations-, Preis- und Distributionspolitik) kommt dabei eine unterstützende Rolle zu. Zum Abschluss werden die Besonderheiten des Kundenbeziehungsmanagements auf speziellen Märkten dargestellt.

Quelle: http://www.tu-ilmenau.de/fakww/Marketing-IV-Manage.799.0.html 13.04.2007



Fachgebiet: Unternehmensführung

Hauptseminar Personalführung "Führungstheorien"

Thema der 15-seitigen Arbeit: Machttheorie der Führung

Personalführung

Personalführung wird in dieser Vorlesung als Teilgebiet des Personalmanagements behandelt. Dem Studierenden soll neben den Aufgaben und der Funktion auch die hintergründige Ideologie der Führung deutlich werden. Dazu ist zunächst in einer eher theoretisch-grundsätzlichen Betrachtung der gedankliche Rahmen der Personalführung zu skizzieren . Organisation und Individuum erscheinen hier letztlich als soziale wie ökonomische Tauschpartner; Führer wie Geführte agieren mit jeweils spezifischen Menschenbildern.

Zum Verständnis der in den späteren Vorlesungsteilen thematisierten Führungsansätze ist die Kenntnis der wichtigsten verhaltenswissenschaftlichen Grundlagen der Personalführung (insb. der Motivationstheorie) unverzichtbar. Da Führung immer auch Machteinsatz bedeutet, rundet die Analyse der vom Vorgesetzten einsetzbaren Machtbasen mit ihren Wirkungen und ihren Kosten diesen Basisteil ab.

Im Weiteren geht es um die wichtigsten Basisansätze der Personalführung (Eigenschaftsansatz, der Verhaltensansatz und der Interaktions- oder Situationsansatz der persönlichen Führung).
Die alternativen Sichtweisen auf das Führungsphänomen analysieren vor allem die Führung "von unten", die Führung durch den Einzelnen (Selbstorganisation) sowie die wichtige Substitutionstheorie der Führung. Als praxisdominierte Führungsmodelle stehen ausgewählte "Management by"-Konzepte, das Harzburger Modell der Führung sowie das bekannte 7-S-Modell im Vordergrund.

Quelle: http://thales.wirtschaft.tu-ilmenau.de:81/ufue/lehre/personalfuehrung.html 13.04.2007

Organisation

Der Vorlesung geht es um die Verknüpfung von Organisationstheorie und praktischer Organisationsgestaltung. Im ersten Teil ist es nötig, die Logik formaler Organisationsregelungen genauer zu erörtern. Mit ausgewählten Ansätzen der Organisationstheorie Frederick Taylor, Max Weber und der sog. Situative Ansatz legten die zum Teil bis heute gültigen Grundlagen der praktischen Organisationsarbeit werden die historisch-theoretischen Fundamente des Fachs vermittelt.

Die Ausführungen des zweiten Kapitels betrachten die klassische Aufbauorganisation ("Strukturen"), also die Grundbausteine von Organisationen und die Gestaltung des organisationalen Skeletts sowie der organisationalen Positionen. Die Hinwendung zu modernen Konzepten der dezentralisierten Organisation (Profit-Center, Adhocratie, Matrix-Organisation etc.) steht im Vordergrund. Anschließend wird die Ablauforganisation ("Prozesse") mit ihrer vorgeschalteten Prozessanalyse sowie der zeitlichen und räumlichen Prozessgestaltung behandelt. Dabei wird auch auf die heute gebräuchliche Organisation nach Geschäftsprozessen sowie das Konzept der Innovationspartnerschaft eingegangen.

Quelle: http://thales.wirtschaft.tu-ilmenau.de:81/ufue/lehre/organisation.html 13.04.2007

Wissensmanagement

Die Vorlesung greift diese Entwicklung auf; sie interessiert das organisationale Wissensmanagement vor allem in seiner strategischen Dimension, d.h. unter der Fragestellung, wie durch eine systematische Pflege der organisationalen Wissensbasis Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz erzielt werden können. Dabei wird der lediglich temporäre Charakter von Wettbewerbsvorsprüngen betont - deshalb steht oft auch weniger das wissende als vielmehr das lernende Unternehmen im Mittelpunkt.

Quelle: http://thales.wirtschaft.tu-ilmenau.de:81/ufue/lehre/wissensmanagement.html 13.04.2007



Fachgebiet: Wirtschaftstheorie

Hauptseminar Medienökonomie "Digitale Musik und effiziente Allokation"

Thema der 16-seitigen Arbeit: Versioning auf Musikmärkten und ökonomische Effizienz

Medienökonomie I

Auf Basis der Grundlagenvorlesung wird die Medienökonomie im Spannungsfeld zwischen der Wirtschafts- und Medienwissenschaft, als auch aus der systemtheoretischen Perspektive betrachtet. Des Weiteren werden funktionelle Verknüpfungen auf Medienmärkten gezogen hinsichtlich der Relevanz des natürlichen Monopols, der Theorie der öffentlichen Güter als auch Netzeffektgüter.

Quelle: http://wcms1.rz.tu-ilmenau.de/fakww/?id=1284 13.04.2007

Medienökonomie II

Ziel der Veranstaltung ist die Einführung in die Medienpolitik. Dabei werden Aspekte der Regulierung bei Zeitungen, Zeitschriften und Büchern als auch im Rundfunk untersucht. Fallbeispiele aus dem Internetbereich vertiefen die wettbewerbspolitische Problematik in ihrer Anwendung.

Quelle: http://wcms1.rz.tu-ilmenau.de/fakww/?id=1285 13.04.2007



Fachgebiet: Medienmanagement

Medienmanagement

Die Vorlesungsreihe mit Experten aus der Medienpraxis behandelt Fragestellungen des Managements klassischer und neuer Medienunternehmen.

Medienorganisationen werden im Rahmen der Vorlesungsreihe als Wirtschafts- und Kulturfaktor in institutioneller und funktionaler Sicht analysiert. Hieraus ergibt sich ein breit angelegtes Themenbouquet, das von Formathandel über Agenturgeschäft, Innovationsmanagement, Projektmanagement, Markt- und Medienforschung bis hin zu journalistischer Qualitätsbetrachtung reicht.

Anhand von Praktikervorträgen, ergänzt um Vorlesungen über die zugrunde liegenden Medienmanagementtheorien, sollen Entwicklungen des Bindeglieds zwischen Wissenschaft und Praxis des Medienmanagements gegeben werden. Der Kreis der Vortragenden wird so zusammengesetzt sein, dass sich eine Mischung von Expertinnen und Experten aus verschiedenen Medienbereichen und Organisationsformen ergibt.

Quelle: http://www.tu-ilmenau.de/fakmn/Medienmanagement.5086.0.html 13.04.2007



Weitere Hauptstudiumsveranstaltungen

BWL für Medienwirte

  • Projektmanagement
  • Steuern II
  • Rechnungswesen für Medienwirtschaft
  • Finanzierung für Medienwirtschaft

Recht

  • Arbeitrecht
  • Zivilrecht II
  • Handels- & Gesellschaftsrecht
  • Medienrecht/Rechtsschutz

Medientechnik

  • Multimediatools
  • Hypermedia
  • Computeranimation

Medienwissenschaft

  • Grundlagen Medienkommunikation
  • Medienproduktion
  • Wissenschaft & Internet



Grundstudium Medienwirtschaft

Allgemeine BWL

  • Marketing I Grundlagen
  • Grundlagen Unternehmensführung
  • Finanzierung/Investition
  • Steuern I
  • Produktionswirtschaft
  • Externes Rechnungswesen
  • Internes Rechnungswesen
  • Buchführung
  • Wirtschaftsinformatik

Grundlagen VWL

  • >Mikroökonomie
  • Makroökonomie
  • Theorie der Wirtschaftspolitik
  • Industrieökonomie I
  • Einführung Medienökonomie

Recht

  • Einführung Recht
  • Zivilrecht I
  • Allg. Verwaltungsrecht
  • Einführung Medienrecht

Medientechnische Grundlagen

  • Grundlagen Informatik
  • Angewandte Medientechnik
  • Medienpraktikum

Medienwissenschaftliche Grundlagen

  • Medientheorie
  • Mediengeschichte
  • Methoden empirischer Medienforschung

Mathematik / Statistik

  • Mathematik I & II
  • Statistik I, II & III

Sprachen

  • Englisch I
  • Englisch II

Studium Generale

  • Kommunikatives Handeln



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